Die passende Fahrschule finden

Fahrschule macht Spaß. FOTO: PRIVAT
Manchmal hat man die Qual der Wahl, auf dem Land ist die Auswahl nicht ganz so groß. Dier Rede ist von einer Fahrschule, wo junge Menschen ihren langersehnten Führerschein machen können.

REGION - Welche Erfahrungen haben Freunde und Bekannte gemacht? Wenn sie sich wohl gefühlt und viel gelernt haben, ist das schon einmal positiv. Gibt es vielleicht Bewertungen im Internet? Auch das kann eine Entscheidungshilfe sein. Und wie verhält es sich mit den Kosten? Ist die Fahrschule offen und transparent und informiert über alle Kosten, sodass man Zuhause selbst durchrechnen kann, was auf einen zukommt? Das macht einen seriösen Eindruck.

Das bedeutet, dass der Fahrlehrer sich Zeit nimmt und man ihm als Fahrschüler wichtig ist. Steht für Fahrschülerinnen auf Wunsch auch eine Fahrlehrerin zur Verfügung? Darf man vielleicht einmal zur Probe bei einem anderen Fahrschüler mitfahren oder an einer Theoriestunde teilnehmen? Dabei kann man sich einen guten ersten Eindruck über Pädagogik und Qualität verschaffen. Je offener und transparenter Fahrschulen sind, umso sicherer kann man sein, dass man als Fahrschüler geschätzt ist.

Eine gute Fahrschule reagiert flexibel und bietet geeignete Alternativtermine, wenn man mal nicht kann. Am Ende ist es der eigene Eindruck und das Gefühl. Nimmt sich die Fahrschule Zeit für alle Fragen, die man hat? Ist man offen für Probleme oder Ängste? Stimmt die Chemie in der Fahrschule? Immerhin wird man viele Stunden mit dem Fahrlehrer auf engstem Raum zusammensitzen. Wichtig ist vor allem ein ehrliches Vorgespräch, um all diese Fragen zu klären. Insbesondere auch das begleitete Fahren mit 17 jahren. red

Kosten 

Mit rund 1800 Euro rechnet man etwa – damit es aber nicht teurer wird als gedacht, sollten unbedingt alle Kosten durchkalkuliert werden. Zwischen den Bundesländern bestehen zum Teil große Preisunterschiede, zur Orientierung folgt hier ein Überblick:

Für den Sehtest, den Erste-Hilfe-Kurs und das Passfoto kommt man auf circa 30 Euro. Die Ersterteilung einer Fahrerlaubnis kostet ungefähr 45 Euro, damit sind Gebühren und die Erstellung des Führerscheins beglichen.

Am meisten fällt für die Ausbildung selbst an: etwa 1400 bis 1500 Euro für Theorie- und Fahrstunden. Zum Schluss kommen noch die Prüfungsgebühren: Theorie circa 35 Euro und 110 Euro für die praktische Prüfung des Führerscheins der Klasse B. Wer durchfällt, muss noch ein paar zusätzliche Fahrstunden nehmen und die Prüfung wiederholen.
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