Der Wechsel auf Sommerreifen steht an

Sicher in den Frühling starten

Sicher in den Frühling starten

(djd) - Bald ist es wieder Zeit, Winter- gegen Sommerreifen zu tauschen. Sollen die Reifen vom Vorjahr wieder drauf, muss vorab geprüft werden, ob das Profil noch ausreicht.

Dabei gilt die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von mindestens 1 6 Millimetern Aus Verkehrssicherheitsgründen tens 1,6 Millimetern. empfehlen die Experten der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) jedoch wenigstens drei Millimeter. Wichtig für die Fahrsicherheit ist aber auch der Zustand der Alufelgen. Daher sollten Autofahrer beim anstehenden Reifenwechsel in der Werkstatt diese auf Kerben und Korrosionsschäden überprüfen und gegebenenfalls professionell aufbereiten lassen.
Was kaum jemand weiß: Aus Kratzern können Haarrisse werden, die im Extremfall zum Bruch der Felge führen. Daher steht in solchen Fällen auch die TÜV-Plakette auf dem Spiel. Außerdem verliert das Auto durch Schäden an den Alurädern an Wert. Gerade bei Leasing-Fahrzeugen führt es zu Ärger und hohen Kosten, wenn Kunden die verschrammten Alufelgen durch teure Originalfelgen austauschen lassen müssen. Mit einer professionellen Felgen-Reparatur, wie sie Fachbetriebe anbieten, lässt sich das vermeiden.

Die zertifizierten Fachbetriebe können nahezu alle Farbtöne wiederherstellen und auch die feine Drehriefen-Struktur der glanzgedrehten Alufelgen reproduzieren. Mit dem TÜV-geprüften Reparaturverfahren werden die strengen gesetzlichen Auflagen zur Felgen-Aufbereitung eingehalten. Das Bundesverkehrsministerium gibt nämlich vor, dass Eingriffe in das Materialgefüge sowie Wärmebehandlungen und Rückverformungen an Alufelgen nicht zulässig sind. Werden die Vorgaben von den Werkstätten nicht eingehalten, macht sich der Autofahrer strafbar, wenn er mit unzulässig reparierten Felgen in den Straßenverkehr zurückkehrt.

Die Mobilität der Zukunft

Das Für und Wider eines Elektroautos

Ein Interview mit Klaus Berg, Pressesprecher der Kfz-Innung Biberach

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig drohen künftig Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge. Deshalb werden einige Autofahrer jetzt sicher verstärkt über ein Elektroauto nachdenken. Besitzt man ein Elektroauto überwiegen definitiv die Vorteile – so gibt man langfristig gesehen weniger Geld aus und fährt seltener zur Werkstatt. Darüber hinaus gibt es noch mehr. Wir haben bei Klaus Berg, vom gleichnamigen Nissan-Autohaus in Warthausen, nachgefragt.

Warum sind E-Autos besser für die Umwelt?

Für viele Autofahrer ist es Grund genug zu wissen, dass Elektrofahrzeuge umweltfreundlicher sind. Sie besitzen nicht einmal ein Abgassystem, was keinerlei Kohlenstoffdioxid Ausstoß zur Folge hat. Da Benzinautos stark zum Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre beitragen, würde ein Wechsel zu Elektroautos zu einer sauberen Luft und einem gesünderen Planeten beitragen. Sie besitzen kein Abgassystem, was keinerlei Kohlenstoffdioxid (Co2) oder Stickoxide (NOX), wie beim Diesel-Motor, zur Folge hat.

E-Autos sind Billiger als Benziner?

Deutsche bezahlen durchschnittlich rund 8 Cent pro Kilometer für den Kraftstoff. Dies klingt erst einmal nicht nach viel Geld, bis man es mit dem Unterhalt für ein Elektroauto vergleicht, bei welchem jeder gefahrenen Kilometer bei etwa 4 Cent liegt, also in etwa der Hälfte der Kosten. Da der Elektroautobesitzer überwiegend sein Fahrzeug zuhause lädt, würde eine eigene Photovoltaik-Anlage noch mehr Einsparungen bringen.

Die Instandhaltung ist billiger und weniger zeitaufwendig. Stimmt das?

Da Elektroautos mit einem Elektromotor angetrieben werden benötigt man auch keinen Ölwechsel. Auch andere Verschleißteile wie Zündkerzen und Luftfilter werden nicht mehr gebraucht. Die Bremsen eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs nutzen sich weniger schnell ab, da oftmals die Motorbremse den Bremsvorgang übernimmt. Ein Elektroauto hat deutlich weniger Bauteile und ist somit weniger verschleißanfällig als herkömmliche Fahrzeuge. Zudem gibt es noch acht Jahre Garantie auf die Batterie und man ist noch zehn Jahre von Kfz-Steuer befreit.

E-Autos sind deutlich leiser – ein richtiger Eindruck?

Sollten Sie nahe einer viel befahrenen Straße wohnen oder aber öfter in den Hauptverkehrszeiten unterwegs sein, wissen Sie wie laut konventionelle Autos sein können, auch wenn es nur das Brummen kleinerer Motoren ist. Elektroautos sind hingegen so gut wie lautlos. Man hört nur ein leichtes Säuseln. Das Fahren ist deutlich entspannter.

Gibt es tatsächlich Geld vom Staat?

Sie erhalten eine staatliche Förderung vom Bund die Sie bei der Bafa, nach Abschluss eines Kaufvertrags, beantragen können und nochmals in etwa die selbe Summe vom Hersteller, je nach Modell und Fabrikat.

Viele sagen, dass man mit einem E-Auto auch schneller am Arbeitsplatz ist?

Stimmt. Ein Elektroauto zu fahren bedeutet dass Sie, in manchen Städten, die HOV Spuren benutzen dürfen. Auch entfällt oftmals die lästige Parkplatzsuche, da es für E-Autos meist reservierte Park- und Ladezonen gibt.

Das Image verändert sich aktuell. Stimmen sie dem zu?

Auf jeden Fall. Man trägt zum Umweltschutz bei und auch für jeden Firmenchef ist es künftig ein weicher Standortfaktor, eine Ladestation auf dem Firmengelände kostenlos anzubieten.

Natürlich ist nichts perfekt, und auch Elektroautos sind da keine Ausnahme. Es gibt einige wichtige Faktoren die es zu berücksichtigen gilt bevor man den Vertrag im Autohaus unterzeichnet. Man könnte auch noch von Nachteilen sprechen.

Noch immer scheint die Reichweite das größte Problem?

Selbst voll aufgeladen sind die meisten Elektroautos auf eine Reichweite von 120 bis 250 Kilometer begrenzt, nur eine geringe Anzahl von Modellen können zwischen 300 und 400 Kilometer pro Aufladung erreichen. Die Infrastruktur müsste dringend ausgebaut worden.

Das Aufladen dauert zu lang

Verglichen mit den wenigen Minuten, die man braucht um ein normales Auto an der Tankstelle aufzutanken, ist für das Aufladen eines Elektroautos ein weitaus höherer Zeitaufwand vonnöten. Je nach Batteriegröße kann der Ladevorgang an einer haushaltsüblichen 220 Volt Steckdose schon 10 – 15 Std dauern. Mit einer installierten Wallbox dauert der Vorgang nur noch etwa die Hälfte der Zeit. Wichtig wird auch sein, dass in naher Zukunft, vor allem an Autobahnen und Bundesstraßen, deutlich mehr Quickcharger zur Verfügung stehen. An diesen Schnellladestationen verkürzt sich dann die Ladezeit auf rund 30 Minuten für 80 Prozent der Ladekapazität.

E-Autos sind noch sehr teuer in der Anschaffung. das braucht sehr lange bis sich das amortisiert hat?

Sogar die erschwinglichsten Modelle beginnen bei etwa 20.000 bis 35.000 Euro und die Luxus-Modelle erreichen einen stolzen Wert von 70.000 Euro und mehr. Die Technologie wird sich aber ständig weiterentwickeln und mit der höheren Nachfrage und der einhergehenden Großserienfertigung, werden die Elektroautos auch erschwinglicher werden.

Die Auswahl an Modellen ist nicht sehr groß

Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass es inzwischen eine größere Vielfalt an Elektroautos gibt als zuvor und dass es auch kein Zeichen dafür gibt dass dieses Wachstum aufhört. Auch bei unserer Marke ist das deutlich zu spüren. Die Modellpalette wir in den kommenden Jahren sicher zunehmen, da bin ich überzeugt. Unter dem Strich kann man jedoch sagen, den E-Autos gehört die Zukunft.

Der Reifen der Zukunft

Der neue Trend: Reifen ohne Luft

Autoreifen, die anstelle von Luft auf flexible Materialien und Konstruktionen setzen, sind zwar keine einzigartige Neuheit, doch es ist immer wieder mal eine Überraschung, wenn führende Reifenhersteller Einblicke präsentieren. Dabei handelt es sich um eine Reihe von neuen Konzepten für Autoreifen der Zukunft. Bis eine solche Reifentechnologie im großen Stil eingesetzt wird, vergehen Monate und Jahre, auch wenn die innovativen Autoreifen ohne Luft eigentlich schon jetzt auf die Straße gehören. Wenn es nach einem britischen Autoreifen-Hersteller geht, werden Autoreifen in Zukunft smart und mit cleveren Features, wie dem automatischen Anpassen an Straßenbelag, ausgestattet. Die Reifen ohne Luft haben nicht nur den Vorteil, dass quasi alle Pannen der Vergangenheit angehören lassen und zudem aus 95 Prozent recycelten Material hergestellt werden können, sondern tragen offenbar auch noch zu einer Effizienzsteigerung bei.

Durch die smarte Anpassen des Materials an unterschiedliche Fahrbahnen können die innovativen Reifen tatsächlich einiges an Sprit einsparen. Die Membran Reifen werden derzeit entwickelt. Es scheint aber sicher, dass Auto- wie auch Fahrradreifen, die sich in den vergangenen 100 Jahren vom Prinzip kaum verändert haben, in den nächsten Jahren einen großen Sprung nach vorne machen könnten. Die Technologie zur Umsetzung der innovativen Reifen ist vorhanden. Nun muss sie optimiert und radikal vergünstigt werden. Dasselbe Prinzip ist natürlich auch auf Fahrradreifen beispielsweise denkbar. Nach den aktuellsten Information soll der Reifen ohne Luft im Frühjahr 2019 auf den Markt kommen.
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