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SONDERVERÖFFENTLICHUNG: GRABPFLEGE ZU ALLERHEILIGEN

11.10.2017 (Aktualisiert 08:00 Uhr)
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So bleiben Sie verbunden über den Tod hinaus

Im Trauermonat November mit Blumen die eigene Wertschätzung für die Verstorbenen zum Ausdruck bringen

An den stillen Gedenktagen im Trauermonat November besuchen viele Menschen den Friedhof und schmücken die Gräber verstorbener Angehöriger mit frischen Blumen. FOTO: DJD/LV 1871/THX
Im Trauermonat November mit seinen stillen Gedenktagen wie Allerheiligen, Allerseelen und dem Totensonntag besuchen viele Menschen den Friedhof und schmücken die Gräber verstorbener Angehöriger mit frischen Blumen. Damit soll die Wertschätzung und Verbundenheit mit dem Verstorbenen auch über den Tod hinaus gezeigt werden. Das Schmücken der Gräber ist aber auch ein wichtiger Teil der eigenen Trauerarbeit, um einen Verlust emotional verarbeiten zu können.

Mit Blumen soll die Wertschätzung und Verbundenheit mit dem Verstorbenen auch über den Tod hinaus gezeigt werden. FOTO: DJD/LV 1871/123RF
Mit Blumen soll die Wertschätzung und Verbundenheit mit dem Verstorbenen auch über den Tod hinaus gezeigt werden. FOTO: DJD/LV 1871/123RF
Blumen sind für die meisten Menschen auch bei einer Beerdigung selbst von großer Bedeutung, um dem Verstorbenen einen würdigen, emotionalen und persönlichen Abschied zu bereiten. Allerdings sind die regulären Bestattungskosten mit etwa 5.000 bis 10.000 Euro mittlerweile so hoch, dass viele Angehörige in dem für sie schmerzhaften Moment des Abschieds ans Sparen denken müssen. Wenn der Rotstift dann beim Grab- oder Sargschmuck angesetzt wird, tut das besonders weh. Umso wichtiger ist es, schon zu Lebzeiten vorzusorgen und die Angehörigen vor größeren finanziellen Verpflichtungen zu schützen und vor unangenehmen Situationen zu bewahren. Gerade in einer ohnehin sensiblen Gefühlslage ist das eine doppelte Belastung – denn ohne entsprechende Vorsorge müssen Ehepartner oder Kinder im Trauerfall von Gesetz wegen die entstehenden Begräbniskosten übernehmen. (djd)

Das kostet eine Beerdigung

Nichts ist umsonst, auch der Tod nicht. Bei einem Begräbnis ist in etwa mit folgenden Ausgaben zu rechnen (Quelle: Lebensversicherung von 1871 a. G. München):

Sarg (auch bei Einäscherung): 500 bis 4.000 Euro

Grabstein: ab 1000 Euro

Grabnutzungsgebühr: 200 bis 2200 Euro

Beisetzungsgebühr: 400 bis 800 Euro

Erste Grabgestaltung: 150 bis 600 Euro

Trauerfeier (30 Personen): 250 bis 2000 Euro

Auf diese Weise kommen schnell Kosten von durchschnittlich 5000 Euro zusammen – abhängig von den eigenen Ansprüchen oder auch vom Wohnort sogar bis zu 10.000 Euro.
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