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SONDERVERÖFFENTLICHUNG: 17. ImmoMesse Biberach

17.03.2017 (Aktualisiert 14:00 Uhr)
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Hohe Nachfrage nach Immobilien hält an

Die 17. ImmoMesse Biberach ist die ideale Informationsplattform

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Baubürgermeister Christian Kuhlmann (v. r.) zeigt Rainer Fuchs, Sparkasse Immobilien BC GmbH, und Klaus Zell, Volksbank Immobilien Biberach, das Modell des Baugebiets „Hauderboschen“. Karin Meisterhans vom Stadtplanungsamt hat die ImmoMesse ebenfalls mitorganisiert. FOTOS: CHRISTOPH SCHNEIDER
Die ImmoMesse Biberach bietet in ihrer 17. Auflage mit 25 Ausstellern eine große Informationsbreite und -tiefe. Sie ist die zentrale Informationsbörse für viele Bau- und Kaufinteressenten in Biberach. Die Messe findet am Samstagvormittag und Sonntagnachmittag, 18. und 19. März, im Biberacher Rathaus statt.

Das Informationsspektrum reicht von aktuellen Haus- und Wohnungsangeboten der Bauträger und Makler über sofort verfügbare und geplante Bauplatzangebote der Stadt bis hin zu Dienstleistungen der Banken und Bausparkassen im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie.

Infos zu zwei Baugebieten

Ein Schwerpunkt der ImmoMesse ist die Vorstellung der aktuellen und geplanten Bauplatzangebote der Stadt. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Neubaugebiet „Hauderboschen“. Mit der Erschließung wird noch in diesem Jahr begonnen. Im Wohngebiet ist eine große Vielfalt an Gebäude- und Wohnungstypen sowie Grundstücksgrößen vorgesehen, um möglichst vielen Nutzerbedürfnissen gerecht zu werden. Geplant sind aktuell 87 Bauplätze für Einfamilienhäuser sowie 10 Grundstücke für Mehrfamilienhäuser mit rund 150 Wohnungen. Am Eingang in das Wohngebiet soll ein neuer Kindergarten gebaut werden. Die Baugrundstücke können voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2018 bebaut werden.

Zusätzlich werden erste Überlegungen für das Neubaugebiet „Breite“ in Rindenmoos präsentiert, mit dessen Erschließung im Jahr 2018 begonnen werden soll. Im Baugebiet sind überwiegend Grundstücke für Einfamilienhäuser vorgesehen, punktuell sind auch kleinere Mehrfamilienhäuser möglich. Ein Baubeginn ist voraussichtlich im Jahr 2019 möglich.
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Das Modell gibt einen ersten Eindruck, wie das Baugebiet „Hauderboschen“ einmal aussehen wird.
Die Energieagentur Biberach wird ihr Beratungsangebot vorstellen. Vor dem Hintergrund des neuen Energiewärmegesetzes wird der Beratungsbedarf deutlich steigen. Die Energieagentur versteht sich als erste Anlaufstelle, wenn es um Beratung zum Thema Energieeinsparung geht. Ebenso wird das Polizeipräsidium Tipps für mehr Sicherheit in Haus und Wohnung geben.

Architekten sind wichtige Partner für den Bauherren, die kompetent Neubau- und Umbauvorhaben, aber auch Modernisierungen begleiten können. Im Auftrag des Bauherren sorgen sie nicht nur für kreative Ideen, sondern können Projekte komplett zeitgerecht und kostengünstig abwickeln. Die Architektenkammer Baden-Württemberg (Kammergruppe Biberach) wird deshalb mit einem Stand vertreten sein. Vertreter der Architekten werden während der Messe für Gespräche zur Verfügung stehen.

Der Focus der ImmoMesse liegt, wie es der Name schon sagt, auf Informationen rund um den Kauf eines Grundstücks, einer Immobilie oder den Bau eines Hauses. Sie bietet keine Informationen zu bautechnischen Themen, wie beispielsweise Bauteile, Baustoffe, Gebäudetechnik sowie Leistungen von Handwerkern. Hierzu gibt es seit vier Jahren die Messe Bauplus, die im Februar in der Stadthalle angeboten wurde. Darüber hinaus gibt es regionale und überregionale Messen und Informationsangebote zum Thema Handwerk und Technik.

Um möglichst vielen Interessierten den Zugang zur Messe zu ermöglichen, ist die Messe am Samstag, 18. März, von 9 bis 13 Uhr und am Sonntag, 19. März, von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Sowohl der Besuch der Messe als auch der Besuch der Vorträge sind kostenfrei, Anmeldungen sind nicht notwendig. (red)

Die Zukunft der Stadtentwicklung

In den kommenden Jahren wird sich in und um Biberach jede Menge tun

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Bei der ImmoMesse schauen sich Besucher ein Modell eines Baugebiets an.  FOTO: GERD MÄGERLE/ARCHIV
Die ImmoMesse Biberach, die dieser Tage zum 17. Mal stattfindet, besuchen regelmäßig 1000 bis 1500 Menschen. Ein sechsköpfiges Team, bestehend aus dem Biberacher Baubürgermeister Christian Kuhlmann, Patrick Detzel (Baugenossenschaft Biberach), Rainer Fuchs (Sparkasse Immobilien BC GmbH), Albert Rummel (Raiffeisenbank Eberhardzell-Ummendorf), Klaus Zell (Volksbank Immobilien, Biberach) und Karin Meisterhans vom Stadtplanungsamt bereitet die Messe seit Jahren vor. Kuhlmann sagt: „Für mich ist sie eine zentrale Plattform für Menschen, die in Biberach bauen oder Immobilien kaufen wollen. Diese Menschen können sich an einem festen Datum über zwei Tage hinweg komprimiert aber dennoch umfassend informieren.“

Kuhlmann sagt: „Biberach und seine Umgebung ist eine Region, die wirtschaftlich stetig wächst. Mehr Arbeitsplätze lösen auch einen höheren Zuzug aus, nicht nur ins Stadtgebiet, sondern auch ins Umland.“ Au- ßerdem gebe es einen deutschlandweiten Trend, dass immer mehr Menschen allein in Wohnungen leben wollen. Kuhlmann sagt, im Schnitt seien über 40 Prozent der Wohnungen in Deutschland Singlehaushalte. Solche Singlehaushalte haben in der Regel alle ein Bad und eine Küche und brauchen so im Vergleich zu einem Zwei- oder Mehrpersonenhaushalt mehr Fläche. Denn einem Zwei- oder Dreipersonenhaushalt genügen in der Regel ein Bad und eine Küche. Zwei Einpersonenhaushalte benötigen aber jeweils mindestens ein Bad und eine Küche, um zu funktionieren. „Die Singularisierung löst höhere Flächenansprüche aus“, sagt Kuhlmann. Daher sei die Nachfrage nach Wohnraum – nicht nur nach Bauplätzen, sondern auch nach Wohnungen – nach wie vor hoch.

„Stadt der kurzen Wege“

Mit Blick auf den Zuzug in die große Kreisstadt formuliert Kuhlmann ein Ziel: „Wir wollen, dass die Menschen, die in Biberach und Umgebung ihren Lebensmittelpunkt haben, hier auch eine Wohnung finden.“ Sein Ziel sei eine Stadt der kurzen Wege sowie eine Entwicklung des Umlands.

Neben verschiedenen privaten Projekten – im Talfeld errichtet ein Bauträger beispielsweise einen Supermarkt und daneben ein sechsgeschossiges Wohngebäude – ist die Stadt auch mit mehreren Arealen am Start. So werde das Baugebiet „Hauderboschen“ beispielsweise früher erschlossen, als einst geplant, sagt Kuhlmann. „Wenn alles gut läuft, werden wir den ersten Abschnitt zum Ende dieses Jahres erschlossen haben, sodass ab Anfang 2018 die Hochbauarbeiten beginnen können“, sagt er. Insgesamt rund 300 Wohnungen sollen in dem urbanen Baugebiet entstehen. Ein weiteres großes Projekt ist die „Breite“ in Rindenmoos. Kuhlmann spricht von 60 bis 70 Baugrundstücken für Einfamilienhäuser und maximal dreigeschossige Mehrfamilienhäuser, die dort in einer „eher dörflichen Struktur“ entstehen sollen.

Außerdem soll das alte Postareal am Biberacher Bahnhof ein neues Nutzungskonzept bekommen, das einen Supermarkt mit darüberliegenden Wohnungen vorsieht. Nicht weit davon, ebenfalls in der Bahnhofstraße gelegen, sollen auf dem alten EnBW-Gelände ein Hotel und Wohnungen entstehen.

Zwei weitere Themen, die noch einige Jahre in der Zukunft liegen, beschäftigen das Stadtplanungsamt bereits jetzt. Einerseits bereitet das Amt die Ausweitung des Baugebiets „Talfeld“ in Richtung Osten vor. Andererseits soll die neue Biberacher Klinik ab dem Jahr 2019 bezugsfertig sein. Dann würde das derzeitige Klinikareal frei für eine neue Nutzung. Kuhlmann sagt: „Das ist ein enorm komplexes Thema, und ich schätze, dass es ab 2020 spruchreif sein wird. Deswegen beginnen wir bereits jetzt, Konzepte zu entwickeln, um starten zu können, wenn es so weit ist.“ (cs)

Die Polizei rät

So schützen Sie sich vor Einbrechern

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Geben Sie Einbrechern am besten keine Chance. 
FOTO: POLIZEI
Entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig zur Tageszeit, zum Beispiel während einer kurzen Abwesenheit des Bewohners, so etwa zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. Weit über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche werden durch Tageswohnungseinbrecher begangen. In Wirklichkeit dürfte die Zahl aber noch höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen – etwa wegen einer urlaubsbedingten Abwesenheit der Wohnungsinhaber – die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist.

So können Sie sich in Zukunft besser schützen

Dass man sich vor Diebstahl und Einbruch schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert. Ratschläge, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können, finden Sie in der Broschüre Sicher wohnen – Einbruchschutz, die Sie online ansehen oder kostenlos anfordern können.

Nutzen Sie den kostenlosen Service einer sicherungstechnischen Fachberatung in einer von bundesweit rund 300 kriminalpolizeilichen Beratungsstellen, bevor Sie beschädigte Schlösser, Fenster oder Türen komplett ersetzen lassen. So vermeiden Sie unnötige oder unsinnige Anschaffungen, die möglicherweise nur ein trügerisches Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Beugen Sie vor und führen Sie Ihre Wertgegenstände in einer Wertgegenstandsliste auf, die Sie herunterladen können. So kann im Falle eines Falles aufgefundenes Diebesgut besser zugeordnet werden. Weitere Infos gibt’s im Netz unter www.polizei-beratung.de. (PR)

www.polizei-beratung.de

Vorträge

Alle Vorträge im Rahmen der ImmoMesse Biberach finden im Schulungsraum im Dachgeschoss des Rathauses statt.

Samstag, 18. März

9.15 Uhr
Effiziente moderne Holzhäuser
Helmut Schuler, Bildungszentrum
Holzbau Biberach (ZimmererAusbildungszentrum)

10.30 Uhr
Aktuelle städtische Baugebiete
Carola Christ, Leiterin
Stadtplanungsamt Biberach

11.45 Uhr
Immobilienkauf – Vorbereitung und Abwicklung durch den Notar,
Regelungen zur Gewährleistung
Notar Hermann Frey, Notariat
Biberach

Sonntag, 19. März

12.15 Uhr
Wie verknüpft man EnEV und EEWärmeG mit den richtigen Förderungen?
Iris Ege, Niederlassungsleiterin
Energieagentur Biberach

13.30 Uhr
Öffentliche Förderdarlehen für Um- und Neubauten
Thomas Martl, Kreissparkasse
Biberach
Albert Ederle, Volksbank Ulm-Biberach eG

14.45 Uhr
Einbruchschutz – Tipps für mehr Sicherheit
Klaus Fensterle, Polizeipräsidium
Ulm, Polizeiliche Prävention

Banken machen's gemeinsam

Kreissparkasse und Volksbank

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Immoexperten: Frank Zell von der Volksbank (l.) und Rainer Fuchs von der Kreissparkasse. FOTOS: CS, GEM
Normalerweise wollen die Organisatoren nicht als Vortragende bei der ImmoMesse auftreten. In diesem Jahr haben die Volksbank und die Kreissparkasse entschieden, dass sie einen gemeinsamen Vortrag halten. Die Organisatoren Klaus Zell (Volksbank Immobilien) und Rainer Fuchs (Kreissparkasse Immobilien) erklären, warum.

Zell sagt: „Seit 17 Jahren vermeiden wir, dass die Fachvorträge bei der ImmoMesse Biberach eine Werbeveranstaltung für irgendeinen der Veranstalter werden. Die Vortragenden machen das ehrenamtlich ohne Honorar.“ Fuchs sagt: „Wenn es um die Themen Baufinanzierung und Förderung geht, können wir natürlich auf einen reichhaltigen Pool an Darlehensoptionen zurückgreifen. Die Kunden erwarten von uns, dass wir ihnen nicht nur maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle sondern auch entsprechende Fördermodelle vorstellen. Bei der Vielzahl an speziellen Förderungen sind entsprechende Spezialisten gefragt.“

Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie erschwere aber nicht nur den Kreditinstituten die Arbeit, sagt Zell. Dieses Gesetz, das Verbraucher eigentlich davor schützen soll, sich über die Maßen zu verschulden, hemme in einigen Fällen wegen überbordender Regularien die Investitionstätigkeit. Stark vereinfacht gesagt, so Fuchs, werde vor allem das monatliche Einkommen der Kreditnehmer zur Kreditwürdigkeit herangezogen. Kapitalwerte wie Häuser oder Grundstücke, die einst als gute Sicherheiten galten, werden geringer gewichtet. So falle es bei der aktuellen Gesetzeslage beispielsweise einem 25-Jährigen mit befristetem Arbeitsvertrag ebenso schwer, einen Kredit zu bekommen, wie einem 60- und 70-jährigen Ehepaar, das seine Wohnung altersgerecht umbauen möchte. Denn der junge Mann hat kein auf die Darlehenszeit gesichertes Einkommen und das ältere Ehepaar keine ausreichende „Lebensspanne“, um den Kredit gänzlich zu bedienen. Zell sagt: „Es gibt Überlegungen, diese Vorschrift zu überarbeiten. Das finden wir wirklich gut.“ (cs)

Die Aussteller auf einen Blick

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Alles, was für den Kauf einer Immobilie im Raum Biberach wichtig ist, erfahren Sie bei der ImmoMesse Biberach und den zahlreichen kostenlosen Vorträgen. FOTO: OH/ARCHIV
Rathaus Erdgeschoss

1 arche wohna
Büro für Planen und Bauen GmbH

2 Von Poll Immobilien
Geschäftsstelle Biberach

3 Sparkasse Immobilien BC GmbH

4 Wüstenrot Bausparkasse AG

5 Musto & Mayer GmbH

6 Kammergruppe Biberach der Architektenkammer Baden-Württemberg
17 ImmoMesse Biberach
Kammergruppe Biberach - Freier Architekt Thomas Jörger
Volksbank Ulm-Biberach eG
Reisch Projektentwicklung GmbH & Co. KG
Grimm
Immobilien BC
Genossenschaft für Wohnungsbau Oberland eG
Activ-Immobilien GmbH & Co. KG
Baugenossenschaft Biberach
Hahn + Keller
Hahn + Keller
Pro casa
Manfred Löffler Wohn- und Gewerbebau Bauunternehmen GmbH