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SONDERVERÖFFENTLICHUNG: Garten IM FRÜHLING

17.03.2017 (Aktualisiert 14:00 Uhr)
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Der richtige Heckenschnitt: So gibt es Wachstum

So gelingt der Heckenschnitt

Für den Heckenschnitt in dicht besiedelten Wohngebieten sind Akku- Geräte die erste Wahl.
(djd). Der Garten ist für viele der Lieblingsort, um nach einem Arbeitstag abzuschalten und das Wochenende zu genießen. Dazu gehört nicht zuletzt ein gewisses Maß an Privatsphäre. Eine gepflegte Hecke bietet beides: Sie lässt den neugierigen Blicken von Nachbarn und Passanten keine Chance und kann zum Hingucker im Freiluftwohnzimmer werden. Wer mit der richtigen Pflege den Grundstein legt, kann sich schon bald über ein kräftiges, dichtes Wachstum und einen natürlichen Sichtschutz freuen.
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Bei der Pflege höherer Hecken sollten Gartenfreunde nicht auf den sicheren Stand am Boden verzichten und daher zu einem Heckenschneider mit langem Schaft greifen
Akku-Geräte erste Wahl für den regelmäßigen Schnitt

Schnell wachsende Hecken erfüllen schon innerhalb kurzer Zeit ihre Funktion. Bei Liguster beispielsweise können Hobbygärtner mit einem jährlichen Zuwachs von etwa 40 Zentimetern rechnen, Kirschlorbeer legt zwischen 30 und 50 Zentimeter pro Jahr zu und junge Hainbuchenhecken wachsen sogar bis zu 70 Zentimeter. Das Grün benötigt allerdings einen regelmäßige Form- und Rückschnitt. Dieser bringt die Heckenpflanzen optisch besser zur Geltung und fördert das Wachstum. Ein guter Schnitt ist mit der Handschere zwar möglich. Damit die Arbeit leichter von der Hand geht, empfehlen sich in den meisten Fällen eher motorisierte Helfer. Für den Einsatz auch in dicht besiedelten Wohngebieten sind Akku- Geräte die erste Wahl. Sie bringen das Grün ganz ohne lästigen Kabelsalat in Form und arbeiten zudem geräuscharm und abgasfrei. In vielen Fällen kann man die Akkus auch mit anderen Gartengeräten derselben Marke einsetzen. Eine Beratung beim Fachhändler hilft, das passende Geräte zu finden.

Sicherer Stand

Bei der Pflege höherer Hecken sollten Gartenfreunde nicht auf einen sicheren Stand auf dem Boden verzichten. Daher sind Geräte mit langem Schaft und schwenkbaren Messerbalken empfehlenswert. Sie kann man über Kopf ebenso einfach führen wie vertikal und nah am Boden. Gut zu wissen: Das Trimmen der Hecken ist das ganze Jahr über erlaubt. Um brütende Vögel zu schützen, verbietet das Bundesnaturschutzgesetz allerdings große Rückschnitte vom 1. März bis zum 30. September. Generell sollten Hecken vor dem Schnitt immer auf tierische Bewohner untersucht werden. Trockene Tage mit Temperaturen über fünf Grad Celsius sind ideal für den Heckenschnitt, bei kalter Nässe droht Pilzbefall.
Stäsche Sigrid
Gabler Draht- und Bauschlosserei

Tipps für Hobbygärtner zur nachhaltigen und wirksamen Rasenpflege

Wenn‘s grün werden soll

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Ein makelloses Grün, fast wie vor einem englischen Landschloss: Mit der richtigen Rasenpflege wird sogar das lästige Vertikutieren überflüssig. Foto: djd/DCM
(djd). Die nasskalte Jahreszeit hat auf dem Rasen oftmals sichtbare Spuren hinterlassen, von kahlen Stellen über bräunliche Verfärbungen bis hin zu Filz und Moos. Damit die Halme im Frühjahr wieder gesund und kräftig wachsen können, sollten Gartenbesitzer dem Grün jetzt eine besondere Wellnesskur gönnen. Viele versäumen es allerdings, die typischen Rasenprobleme buchstäblich an der Wurzel anzupacken. Dabei hat beispielsweise die Bodenqualität entscheidenden Einfluss darauf, ob sich die Halme durchsetzen können oder ob am Ende das ungeliebte Moos die Oberhand gewinnt.

Viele Böden sind zu sauer

Auch mühevolles Vertikutieren hilft häufig nur für kurze Zeit, wenn die Bodenbeschaffenheit nicht mehr im Gleichgewicht ist. Neben dem Nährstoffgehalt ist dabei insbesondere der pH-Wert des Bodens von großer Bedeutung: Liegt dieser unter 5,5, ist der Boden zu sauer, die Aufnahme der Nährstoffe durch die Pflanzen wird beeinträchtigt. Das Gras kann sich nicht entwickeln, sondern wird vom Moos verdrängt. „Je nach Bodenbeschaffenheit und Grasart sollte der pH-Wert zwischen 5,5 und 6,7 liegen“, rät der Gartenexperte Professor Dr. Frank Eulenstein. Landwirtschaftskammern und Behörden bieten vielfach entsprechende Bodenanalysen an, auch der Fachhandel hilft oft weiter. „Auf Basis der Bodenanalyse ist dann eine individuell abgestimmte Nährstoffabgabe möglich“, ergänzt Professor Eulenstein.

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Dem Rasen entspannt beim Wachsen zusehen: Die passende Nährstoffzufuhr und ein gut eingestellter pH-Wert des Bodens sorgen für ein sattes Grün
Drei Anwendungen in einem Arbeitsschritt

Praktisch und zeitsparend ist es, eventuellen Mängeln mit kombinierten Lösungen beizukommen: Gleich drei Anwendungen in einem Arbeitsschritt verbinden zum Beispiel spezielle Rasendünger. Ein hoher Anteil organischer Dünger-Rohstoffe unterstützt das aktive Bodenleben, so dass die Rasenpflanzen sich gut einwurzeln und gesund entwickeln können. Zusammen mit einem geringen Anteil Grün-Kalk wird der Zersetzungsprozess weiter optimiert und der pH-Wert stabilisiert. Zusätzlich verbessern Mikroorganismen die Bodenaktivität und beugen einer Verfilzung vor. Auf diese Weise wird zugleich der Boden besser durchlüftet - eine andere wichtige Voraussetzung für einen gepflegten Rasen. Angenehmer Zusatzeffekt: Durch diese nachhaltige Moosbekämpfung wird vielfach sogar das lästige Vertikutieren überflüssig.

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